JUGENDDORF PETRUS DAMIAN WARBURG
Das Jugenddorf Petrus Damian in Warburg (zur Website: Jugenddorf Petrus Damian) begleitet über 230 Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene und Familien auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Rund 180 Mitarbeiter:innen schaffen Räume, in denen Entwicklung und Vertrauen möglich werden.
In stationären Regelgruppen und heilpädagogischen Gruppen erhalten Kinder und Jugendliche einen verlässlichen Ort zum Leben und zur persönlichen Entwicklung. In den Mutter-Vater-Kind-Gruppen werden Eltern und Kinder gemeinsam unterstützt und gestärkt.
Zur Förderung des Übergangs in ein eigenständiges Leben stehen zehn Verselbstständigungsplätze zur Verfügung – unter anderem für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMA). In Kriseninterventions- und Inobhutnahmegruppen sowie in einzelnen Inobhutnahmeplätzen finden junge Menschen Schutz und Unterstützung in akuten Notsituationen. Ergänzend bietet eine Tagesgruppe teilstationäre Förderung und strukturierten Alltag.
Mehr als 35 Pflege- und Bereitschaftspflegefamilien schenken Kindern Geborgenheit und Sicherheit. Zusätzlich werden über 20 junge Menschen im betreuten Wohnen in Gastfamilien auf ein selbstständiges Leben vorbereitet. Das Mobilex-Team bietet ambulante Betreuung und individuelle Hilfen direkt im Lebensumfeld der Kinder und Jugendlichen. Neben stationären Angeboten und betreuten Wohnformen umfasst das Leistungsspektrum ambulante Hilfen, Krisenintervention und schulische Förderung.
Pädagogische Grundhaltung
Die pädagogische Arbeit im Jugenddorf Petrus Damian basiert auf klaren fachlichen Überzeugungen. Grundlage bildet das christliche Menschenbild, das die Würde und Einzigartigkeit jedes Menschen betont und den respektvollen Umgang prägt.
Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Familien und sozialen Bezüge. Die Arbeit erfolgt ressourcenorientiert, mit dem Ziel, individuelle Stärken zu erkennen und zu fördern. Junge Menschen werden stets im Kontext ihres Umfelds betrachtet; wirksame Unterstützung gelingt nur im Zusammenspiel mit Familie, Schule und sozialen Systemen.
Ziel ist es, Normalität und Teilhabe zu ermöglichen. Integration, Inklusion und Selbstbestimmung werden aktiv gefördert. Kinder und Jugendliche erhalten Räume, in denen sie mitgestalten und Verantwortung übernehmen können. Ein besonderes Anliegen ist der Schutz vor Gewalt und Missbrauch. Durch klare Strukturen, qualifizierte Mitarbeitende und eine achtsame Haltung entstehen sichere Orte, an denen junge Menschen geschützt aufwachsen und Vertrauen entwickeln können.








