Vom Danken und den Gaben der Natur – Tag der offenen Tür an der Petrus-Damian-Schule

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Warburg. Spätsommerlich wärmt die Sonne. Der Wohlgeruch von Apfelbrot und Kürbissuppe und liegt in der Luft, dazu ein Hauch von frischen Apfelwaffeln. Reges Treiben auf dem Schulhof der Petrus-Damian-Schule: Ganz im Zeichen des Erntedanktages hatten die Schülerinnen und Schüler zum Tag der offenen Tür geladen, gebacken, gekocht, gebastelt und ein buntes Potpourri von Aktionen und Ständen auf die Beine gestellt. Zahlreiche Eltern, Erzieher und Nachbarn der Schule waren der Einladung gefolgt.

Um 9.30 startete die Veranstaltung mit einem Gottesdienst in der Schulaula, zelebriert von Pastor Johannes Insel.
Nach der Eröffnung luden neben Ständen mit herbstlichen Speisen und Getränken auch allerlei Stände zu Aktionen wie Kartoffelschäl-Wettbewerb, Kürbis und Apfel basteln, Kartoffel-Gewicht schätzen und Kürbis kegeln.
Schulleiter Michael Dorau lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler: „Es ist ganz klasse, was ihr hier auf die Beine gestellt habt.“, wandte er sich sichtlich angetan an die Schülerschaft.
Auf dem Rondell stellte Biologielehrerein Katrin Rauber das Schultierkonzept vor. „Unsere Schüler werden durch Fische, Stabschrecken, Meerschweinchen, Schildkröten, Hunden und Pferden in ihrem Lernen sehr effektiv gefördert. “ , sagt die Pädagogin. Die Schultiere würden sich auch über viele weitere Unterstützer freuen, da die laufenden Kosten nur zum Teil von der Schule getragen werden können. „Informationen über die Schultier-Patenschaften gibt es auf der Homepage der Schule“, führt Rauber aus. Informationen zu den Patenschaften finden Sie unter http://petrus-damian-schule.de/schultier-pate-werden/.

Begeistert war auch Markus. Der Abschlussschüler hatte mit seiner Klasse eine Kürbissuppe gekocht. „Ich hätte nicht gedacht, dass sich aus einem Kürbis so etwas Leckeres zaubern lässt“, so der Zehntklässler. Nebenan gibt es Apfelbrot zu probieren. Hauswirtschaftslehrerein Sophia Steffens-Kreimer hat es gemeinsam mit ihrer Klasse gebacken. „Auch lecker“, meint Markus: „Ich kann mich gar nicht entscheiden, was besser schmeckt.“ Die selbstgemachten Waffeln würde er auch noch gern probieren, oder das Topfbrot. „Allerdings ist mein Bauch jetzt schon voll“, sagt er und lächelt.

Wie wichtig die Anerkennung für die Kinder und Jugendlichen ist, hebt der Schulleiter hervor: „Diese Wertschätzung ist für die Schüler ein wichtiges Erfolgserlebnis“, so Dorau.  Auch die Verbindung mit dem Erntedankfest sei bei allen Beteiligten gut angekommen.

Ein positives Fazit aus dem Tag der offenen Tür zieht auch Lars: „Das ist eine tolle Sache und prima, dass das Wetter es so gut mit uns gemeint hat. Drinnen wäre es ja nur halb so stimmungsvoll gewesen“, so der Schülersprecher.