OGS+Betreuung

Konzept der OGS der Petrus-Damian-Schule

 

In den Räumlichkeiten der Petrus-Damian-Schule werden bis zu 12 Jahre alte Schülerinnen und Schüler im Rahmen der OGS gefördert und betreut.

 

Neben den eigenen OGS–Räumen stellt die Schule dem Team

  • Turnhalle,
  • Schulküche,
  • Werkraum
  • Bewegungsraum
  • und andere Spiel- und Fachräume zur Verfügung.

 

Pädagogische Leitidee der Offenen Ganztagsschule:

  • Hausaufgabenbetreuung
  • Individuelle schulische Förderung
  • Soziales Lernen
  • Anregung und Motivation durch gezielte Freizeitangebote
  • Selbstbestimmte Nutzung offener Angebote
  • Projektarbeiten

 

Die pädagogische Leitidee der OGS ist ressourcenorientiert und vom ganzheitlichen Erziehungs- und Förderansatz ausgehend.

Mit Hilfe:

  • eines strukturierten Tagesablaufes,
  • festen Gruppen und Bezugspersonen
  • fördernden Ansätzen

 

sollen die Kinder im Rahmen der OGS neben den schulischen auch ihre sozialen Kompetenzen erweitern. Daneben ist die Förderung von praktischen Fertigkeiten und der aktiven Freizeitgestaltung ein wichtiges Ziel. 

Durch den Einsatz von erfahrenen Mitarbeiter/innen ist eine besondere Förderung der Kinder möglich.

Die Beziehungsebene zwischen den Kindern und dem Betreuungspersonal ist sehr wichtig. Wir möchten zu den Kindern eine tragfähige, vertrauensvolle Beziehung aufbauen, die Kinder begleiten.

 

Gleichzeitig werden wir Ansprechpartner für Eltern sein.

Dazu sind folgende Maßnahmen geplant:

  • Elternabende (1 pro Halbjahr)
  • Gespräche mit den Eltern in der Schule
  • Besuche der Eltern zuhause

 

Ziel der Gespräche ist es mit dem dialogischen Ansatz eine gemeinsame Ebene zu finden, um gemeinsam die Ziele zu erreichen. Wichtig ist, dass alle Beteiligten gemeinsam und gleichberechtigt zusammenarbeiten.

Darüber hinaus legen wir Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit der Schule!      

Die Schule selbst unterstützt die Arbeit des OGS-Teams mit dem Einsatz von Sonderpädagogen und des Schulsozialarbeiters.

Zur Qualitätssicherung der OGS gibt es eine ständige Konferenz, der der Schulleiter, eine Sonderschullehrerin und das Team der OGS angehören.

Ziel dieser Konferenz, die sich einmal monatlich trifft, ist es neben der Qualitätssicherung auch die inhaltliche Weiterentwicklung der OGS.

Regelmäßig gibt es in der OGS Mittagessen für alle Kinder, das gemeinsam eingenommen wird. Darüber hinaus gibt es Obst und Rohkost, sowie ausreichend Getränke in der OGS.

In den Ferien ist die OGS nach festem Terminplan geöffnet (z.B. in den Sommerferien 2-3 Wochen). 

Da die OGS eine Schulveranstaltung ist, besteht für die Kinder eine tägliche Anwesenheitspflicht.

Die Arbeit in der OGS findet auf der Grundlage einer christlichen Grundhaltung statt. Dabei finden interkulturelle Sichtweisen eine besondere Berücksichtigung.

Die einzelnen Feste auch der verschiedenen Kulturen sowie die Unterschiede in den Lebensweisen und beim gemeinsamen Essen sind fest in unsere pädagogische Arbeit integriert

 

Die OGS hat sich zum Ziel gesetzt:

  • Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die verlässliche pädagogische Betreuung der Kinder bis 16.00 Uhr zu ermöglichen,
  • einen Beitrag zur Erziehung und Bildung Ihres Kindes durch Angebote aus den Bereichen Musik, Sport, Kunst und Natur zu leisten,
  • ihr Kind ganzheitlich, d.h. mit allen seinen Wünschen und Bedürfnissen, seinen Stärken und Schwächen wahr- und anzunehmen,
  • in der Zusammenarbeit mit der Schule und den Eltern die individuelle, an den Ressourcen orientierte Entwicklung des Kindes zu fördern,
  • dem Kind eine kreative Freizeitgestaltung anzubieten,
  • in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Schule eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung zu gewährleisten,
  • ein hohes Maß an Partizipation durch die Möglichkeiten der Mitentscheidung, Mitgestaltung und Mitverantwortung von Eltern und Schülern zu ermöglichen.

  

Soziale Kompetenzen

Die Kinder leben, lernen, spielen und arbeiten in Gruppen. Die Regeln der Gemeinschaft helfen, dass das Miteinander gut funktioniert und dass es in den Situationen, in denen Probleme auftreten, auch das Streiten gelingt. Für ein gelingendes Zusammenleben benötigen wir soziale Kompetenzen.

Wir wollen es schaffen, dass die Kinder zu sozial kompetenten Kindern werden, denn diese

  • erkennen ihre eigenen Bedürfnisse, handeln selbstbestimmt und akzeptieren dies von anderen
  • nehmen auf andere Rücksicht
  • lassen andere Kinder an ihren Aktivitäten teilnehmen
  • klären ihre Konflikte selbstständig
  • verhalten sich angemessen bei Konflikten
  • halten Regeln und Ordnungsformen ein
  • knüpfen soziale Kontakte
  • handeln selbstständig und selbstbewusst
  • wissen um ihre Individualität und verhalten sich entsprechend
  • wissen, dass jeder anders ist (sie grenzen andere Kinder nicht aus)

 

Emotionale Kompetenzen

Die Persönlichkeitsstärkung der Kinder findet in erster Linie durch individuelle Förderung statt. Hierdurch versuchen wir, das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl des einzelnen Kindes aufzubauen, damit wir die Kinder zu emotional kompetenten Kinder erziehen, denn sie

  • genießen bewusst ihre Erfolge und können angemessen mit ihren Misserfolgen umgehen
  • können mit ihren Gefühlen umgehen und diese benennen
  • sind in der Lage, die Gefühle anderer zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren

 

Sprachliche Kompetenzen

Sprachförderung findet in allen Bereichen im Miteinander und bei allen Aktionen mit den Kindern statt. Kinder sollen Sprache als eine Ausdruckform erfahren, um sich mit anderen verständigen zu können

 

Wir wollen es schaffen, dass wir die Kinder zu sprachlich kompetenten Kindern erziehen, denn diese:

  • haben einen guten Wortschatz und beherrschen die Grammatik
  • sind in der Lage, sich anderen situations- und partnergerecht mitzuteilen
  • können gut lesen und lesen gerne
  • verstehen auch komplexere Sinnzusammenhänge
  • verstehen die von ihnen gelesenen Texte
  • sind in der Lage, erlebnisgetreu zu erzählen
  • haben Interesse und Freude an der Sprache und an Büchern

  

Kreative Kompetenzen

Kreative Kompetenzen fördern wir vor allem durch gezielten Materialeinsatz und die Angebote musisch-kreativer Projekte.

Wir wollen es schaffen, dass wir die Kinder zu kreativ kompetenten Kindern erziehen, denn diese

  • können ihre eigenen Phantasien ausleben
  • entwickeln in allen Situationen kreative Lösungen
  • kennen verschiedene Methoden und Techniken
  • sind neugierig, Neues zu erfahren und auszuprobieren

 

Motorische Kompetenzen

Die motorischen Kompetenzen werden vor allem dadurch geschult, dass die Kinder neue Sport- und Bewegungsmöglichkeiten in den Angeboten kennen lernen. Uns gibt dies gleichzeitig die Möglichkeit, motorische Störungen zu erkennen und gemäß unseren Möglichkeiten unterstützend zu handeln.

Wir wollen, dass die Kinder motorisch kompetente Kinder sind, denn diese

  • haben Freude an der Bewegung
  • haben durch ihre positive Bewegungserfahrung und gute Körperwahrnehmung ein

starkes Selbstbewusstsein und hohes Selbstvertrauen

  • können die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen und
  • haben ein hohes Vertrauen in diese

 

Lern-und Leistungsverhalten

Natürlich spielen für den Schul- und Bildungserfolg nicht nur die oben genannten Kompetenzen, sondern auch und insbesondere das Lern- und Leistungsverhalten der Kinder eine wichtige Rolle.

Wir wollen es schaffen, dass die Kinder lern- und leistungskompetente Kinder sind, denn diese

  • lassen sich bei ihren Aufgaben nicht ablenken
  • können ihr Arbeitsverhalten realistisch planen
  • lassen sich auch von schwierigen Aufgaben nicht entmutigen, sondern versuchen es bei Misserfolg erneut
  • sind in der Lage, sich bei Problemen angemessen Hilfe zu holen
  • achten sorgsam auf ihr Arbeitsmaterial und auf ihren Arbeitsplatz

 

Natürlich wissen wir, dass diese Ziele einen hohen Anspruch darstellen und nicht immer erreicht werden können. Aber ganz bewusst setzen wir unsere Ziele hoch an, damit wir diese Ziele nicht aus dem Auge verlieren.