Beim Banana-Cup gibt’s für jeden eine Banane: Interne Sportwettbewerbe der Petrus-Damian-Schule

Völkerball Pressefoto

Warburg. Schon beim Betreten der Turnhalle tönt es laut: „Spiel ab! Hier, ich stehe frei. Los, wir packen es!“ Auch das Publikum ist bester Laune. Die Stimmung steckt an. „Auf geht’s, vor, noch ein Tor!“ , skandieren die Zuseher am Spielfeldrand.  Es ist wieder Banana-Cup an der ,bewegungsfreudigen Petrus-Damian-Schule` an der Warburger Landfurt.

An mehreren Tagen messen sich die Schülerinnen und Schüler in den Sportarten Fußball, Völkerball, Tischtennis, Badminton im Kegeln und im Ringen. „Es handelt sich zwar um einen Wettbewerb, aber dabei steht ganz klar der Spaß im Vordergrund“, sagt Schulleiter Michael Dorau. Dass die Wettkämpfe vor allem Spaß machen sollen, zeigt sich auch in den Preisen für die Schüler: „Die besten Sportler bekommen natürlich Pokale und Urkunden, ganz wie im großen Sport“, so Dorau. „Aber alle Schülerinnen und Schüler erhalten bei der Siegerehrung symbolisch eine Banane“, sagt der Schulleiter weiter.

Den Banana-Cup gibt es jedes Jahr. Er kommt bei den Schülern gut an. Dieses Jahr gibt es eine Neuerung: Die Hauswirtschaftslehrerinnen Yvonne Meyer und Sophia Steffens-Kreimer hatten an allen Wettbewerbstagen für die Klassen ein gesundes Frühstück zubereitet. „Smoothies mit Spinat, Müsli-Riegel, Frischkäse, Rohkost und Dips, alles selbst hergestellt“, weiß Schülerin Jaqueline. Ermöglicht wurde das Vorhaben durch das Förderprojekt „Ich kann kochen!“ – Initiative für praktische Ernährungsbildung von der Sarah-Wiener-Stiftung und der Barmer-Krankenkasse.

Besonders beliebt unter den Sportarten sei der Fußball-Wettbewerb. „Der Banana-Cup ist immer super, ich freue mich jedes Mal darauf und besonders auf die Fußballspiele“, ist Neuntklässler Miguel begeistert. Sportlehrer Frank Löhr betreut den Ring-Wettbewerb. In den Klassen Fliegengewicht, Bantamgewicht, Leichtgewicht, Weltergewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht treten die Schülerinnen und Schüler gegeneinander an“, informiert Löhr. Dabei sei bemerkenswert, dass die Kämpfe durchweg fair ablaufen: „Das Motto ist auch dieses Mal ,kämpfe fair‘ und alle halten sich daran“, so der Pädagoge weiter. Einhaltung von Regeln, Respekt vor dem Gegner und doch den Siegeswillen im Hinterkopf: Die Schüler können sich in einem festen Rahmen körperlich abreagieren und lernen, sich zu kontrollieren. „Das Stichwort hierfür lautet Selbst- und Handlungssteuerung. Die Kinder lernen, dass auch ein körperliches Kräftemessen fair und nach Regeln ablaufen sollte“, sagt Dorau.  Bewegung sei ein wichtiger Teil des pädagogischen Konzepts der Damian-Schule: „Denn wer sich bewegt, lernt leichter“, so der Schulleiter.   Dass nicht nur Ringen und Fußball bei den Petrus-Damian-Schülern gut ankommen, zeigen die vielen Teilnehmer in den anderen Sportarten. „Bei uns geht es weniger um Kraft als um eine gute Wahrnehmung und Koordination der Bewegungen, was der gesamten Motorik zugute kommt“, sagt Ira Brandweiner-John, die gemeinsam mit Verena Stuckenbrock das Badminton-Turnier leitet. Schüler Lars ist begeistert: „Badminton ist klasse. Da kann man auch mal zeigen, was man allein auf sich gestellt drauf hat. Aber natürlich mag ich auch Teamspiele wie Fußball.“ So sind sich Schüler und Lehrer schließlich einig: Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Banana-Cup geben.